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Was ist die Verordnung über diätetische Lebensmittel (Diätverordnung)

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Die Verordnung über diätetische Lebensmittel, kurz Diätverordnung (DiätV), ist eine ursprünglich am 20. Juni 1963 verabschiedet und 2005 erneuerte deutsche Rechtsvorschrift.

Die DiätV definiert speziell diätetische Lebensmittel als Lebensmittel, die für eine besondere Ernährung bestimmt sind, also unter anderem für Personen mit bestimmten Stoffwechselstörungen sowie für Säuglinge und Kleinkinder.

Denn Lebensmittel für spezielle Gruppen müssen lt. Diätverordnung auch auf die speziellen Ernährungserfordernissen bestimmter Personengruppen wie z.B. Kranken, Schwangeren, Kleinkindern oder Säuglingen zugeschnitten sein.

Die komplette Diätverordnung (DiätV) als PDF-Dokument zum runterladen Stand: Neugefasst durch Bek. v. 28.4.2005 finden Sie hier:

DiätV – Stand: Neugefasst durch Bek. v. 28.4.2005

Formula-Diäten fallen unter § 14 der DiätV

Welche Diäten fallen unter § 14 der DiätVAlle Produkte sogenannter Formula-Diäten fallen unter § 14 der deutschen Diätverordnung. Diese Verordnung über diätetische Lebensmittel schreibt für die Formula Diät Produkte einen maximalen Gehalt von 400 kcal pro Mahlzeit vor sowie den enthaltenen Anteil an Kohlenhydraten, Fett und Protein, wobei die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung kurz DGE einzuhalten sind.

Die Diätenverordnung enthält desweiteren noch genaue Vorschriften für Zusatzstoffe und definiert diätetische Lebensmittel als Lebensmittel, die für eine besondere Ernährung bestimmt sind. Auch Vitamine, Mineralstoffe Calcium und Eisen müssen entsprechend der DGE enthalten sein, um eine Unterversorgung auszuschließen.

Somit unterliegen alle Formula Diäten einer strengen Kontrolle was die Inhaltsstoffe angeht. Anders als bei Crash Diäten, die ofmals sehr einseitig sind, soll hier eine Unter- bzw. Mangelerscheinung während einer Diät verhindert werden.

Diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diäten)

Nach § 14b Absatz 1 DiätV müssen sich bilanzierte Diäten „gemäß den Anweisungen des Herstellers sicher und nutzbringend verwenden lassen und wirksam sein in dem Sinne, dass sie den besonderen Ernährungserfordernissen der Personen, für die sie bestimmt sind, entsprechen“.

Die Beweislast hierfür liegt beim Hersteller bzw. Importeur. Gemäß § 1 Absatz 4a und § 14b DiätV ist „die Wirksamkeit durch allgemein anerkannte wissenschaftliche Daten zu belegen“.

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